Wie sind die Aussichten für Ihre Kinder?

Bereits über ein Drittel der Jugendlichen sind in Westeuropa kurzsichtig! 

Smartphone, Tablet, Laptop, Spielkonsolen, Homeschooling …. das sind die populären Treiber einer Kurzsichtigkeit. Aber auch übermäßige Nahtätigkeiten, zu geringer Abstand beim Lesen, ein Mangel an Tageslicht und natürlich auch Genetik und Vererbung führen zu Kurzsichtigkeit. Meist spielen mehrere Faktoren zusammen.

Laut WHO ist die Kurzsichtigkeit (Myopie) die am stärksten verbreitete Fehlsichtigkeit. Wird sie nicht korrigiert, ist sie eine häufige Ursache für Augenerkrankungen bis hin zur Erblindung im Alter! Die Myopie äußert sich durch unscharfes Sehen, zuerst in der Ferne. Diese Kurzsichtigkeit kann bei Kindern und Jugendlichen relativ einfach mit einer Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden. 

 

Das Auge ist im Alter von ca. 20 Jahren ausgewachsen!

Die Kurzsichtigkeit entsteht meist durch ein zu stark in die Länge gewachsenes Auge und bildet sich zwischen dem 5. und 16. Lebensjahr aus. Ein normal gewachsenes Auge ist ungefähr 24 mm lang. Je länger das Auge wächst, desto kurzsichtiger (myoper) wird das Kind. Beispielsweise hat bedingt eine Augenlänge von 26 mm bereits eine eklatante Fehlsichtigkeit von über -5.00 Dioptrien.

Das Sehen in der Nähe ist sehr komplex. Es gibt Kinder, deren Augen dazu neigen, in sehr nahem Abstand nicht richtig zu fokussieren. Das heißt, dass die Bilder beider Augen im Sehzentrum nicht optimal zusammengeführt werden. Indizien dafür sind auch Begleitsymptome wie Kopfschmerzen und Augenbrennen. Die Folge ist die Vortäuschung einer stetig zunehmenden Kurzsichtigkeit, welche zu einem verstärkten Wachstum der Augen führt. 

 

Die Klassische (Ein-Stärken)Brille ist nicht genug!

„Unsere jüngsten Erkenntnisse haben ergeben, dass normale Ein-Stärkenbrillen das gesehene Bild nicht optimal auf die Netzhaut abbilden können. Nur das Zentrum ist gut sichtbar, die peripheren Bereiche außerhalb des Zentrums – also das außerhalb der Mitte gesehene – wird hinter der Netzhaut abgebildet“ so Wolfgang Isser. Dieser Defokus (Hyperoper Defokus) befeuert erst recht wieder das Augenwachstum im Kindes- und Jugendalter.

Mit Abstand besser…

Es ist immens wichtig, die Augen von Kindern durch räumlich größere Leseabstände zu entlasten. Hier dient einer der ältesten Naturmaße – die Elle (Abstand Ellbogen – Hand) 

als Idealmaß zum Lesen. Positiver Nebeneffekt ist die damit verbundene „gerade Körperhaltung“ zu erwähnen. Aufklappbare Tische, sowie „Winkelunterlagen“ und regelmäßige Pausen mit Blick in die Ferne entlasten die Augen beim Lesen. 

 

Mangel an Tageslicht und Zeit im Freien

Weil wir immer weniger im Freien sind, stellt sich das Sehsystem auf Raumdimension ein, d.h. auf kurze Entfernungen. Jedoch ist gerade das Tageslicht für eine gesunde Entwicklung des Auges, vor Beginn einer Kurzsichtigkeit äußerst positiv. Kinder sollten sich daher mindestens 90 Minuten im Freien, bei Tageslicht, aufhalten. 

 

Diagnose Myopie. Und dann?

Bei Isser-Optik werden nach der optometrischen Messung anhand einer Risikoeinschätzung unterschiedliche Versorgungen empfohlen: Spezielle Kontaktlinsen für Tag oder Nacht können dabei die Augenvorderfläche schonend formen und reduzieren damit die Kurzsichtigkeit. „Die Wahl der passenden Kontaktlinse hängt dabei von mehreren Faktoren ab. Neben Anamnese sind auch die Anatomie, die Art der Fehlsichtigkeit, aber auch Lebensart, familiärer Einfluss und Physiologie des Auges Ihres Kindes entscheidend“ weiß  Isser.

 

Kinder-Isser!

Isser-Optik hat sich über Jahre, insbesondere mit der Messbarkeit der Augenlänge und individueller Versorgung einer Myopie bei Kindern ein wichtiges Segment erarbeitet. 

Mit diesem Know-how, den technischen Installationen und dem Verständnis für diese veränderten Anforderungen bei Kindern und Jugendlichen ist man bei Isser-Optik in der Lage, den Verlauf der Kurzsichtigkeit zu dokumentieren und mittels unserem Myopie Management die beste Lösung anzubieten.

 

Für eine profunde Abklärung ist eine Terminvereinbarung notwendig.